Mehr Bienen in Hessen

Bienen sind sehr kleine Lebewesen. Doch so winzig sie auch sind, sie sind sehr wichtig für die Natur. Die kleinen Helfer haben eine so große Aufgabe in der Welt, dass wir sie uns nicht wegdenken können.

73b5dea716.jpg

EIn Glas voller Bienenhonig.

Bienen, Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten sind unverzichtbar für die Umwelt. Sie sind für die Bestäubung der Pflanzen zuständig. Fast 80 % aller Pflanzen können sich nur mit Hilfe der Bienen verbreiten. Sie sind also auf die Helfer angewiesen, um ihre Früchte zu bilden. Gleichzeitig dienen die Blumen aber auch als Nahrungsquelle für die Bienen. Sie ernähren sich von den Pflanzensäften wie z.B. von dem Nektar der Blüten, aber auch von Honigtau, Wasser, Harz und Pollen.

In den Städten finden wir weniger Bienen, denn dort gibt es wenig Raum für Grünflächen. Daher leben viele Bienen vor allem auf dem Land. Dort haben sie viel Platz und eine große Auswahl an Blumen und Pflanzen. Aber auch auf dem Land ist es nicht mehr so sicher wie früher. Denn die Bauern benutzen Spritzmittel als Dünger für ihre Saat. Diese sind giftig für die Bienen und sorgen dafür, dass es immer weniger werden.

Bienenfreundliches Hessen

Das Bundesland Hessen weiß, dass die Bienen und anderen Bestäuber sehr wichtig für die Umwelt sind und das es immer weniger Bienenvölker gibt. Daher haben die Umweltministerin Priska Hinz und der Staatsminister Axel Wintermeyer eine Kampagne gestartet. Sie heißt „Bienenfreundliches Hessen“ und soll dafür sorgen, dass mehr Bienen in Hessen leben. Die Kampagne beschäftigt sich damit, mehr Blumen zu pflanzen, um das Nahrungsangebot der Bienen zu vergrößern. Dazu gehören Pflanzen und Blumen auf dem Land, aber auch kleine Gärten in der Stadt.

Imkerinnen und Imker helfen den Bienen

Dank den Imkerinnen und Imkern, ist die Anzahl der Bienenvölker in Hessen bereits gestiegen. Sie kümmern sich um den Erhalt der Bienen und züchten Bienenvölker. 2010 waren es 48.000 Bienenvölker und heute sind es sogar 56.000. Es benötigt aber noch weiterer Unterstützung. Es gibt viele Programme und Projekte, die sich für die Bienen und andere Bestäuber einsetzen, um die Anzahl noch weiter zu erhöhen. Zum Beispiel „Bauernhof als Klassenzimmer“ oder die Förderung einer Kinder- und Jugendimkerei.