Die Fastenzeit: 40 Tage bis Ostern!

Der Aschermittwoch ist nicht nur das Ende der Karnevalszeit. Er ist auch der Anfang von etwas Neuem: der Fastenzeit. Mehr zum Thema Fastenzeit erfährst Du hier.

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Kind schaut in die Kamera. Vor ihm auf dem Tisch liegt ein grüner Apgel und daneben Schokoladenstückchen.

Die Fastenzeit hat für viele Menschen einen religiösen Hintergrund. Sie hat nichts mit dem Fasten für die Gesundheit zu tun. Es geht darum, zu beten, über das Leben nachzudenken und bestimmte Lebensmittel und Angewohnheiten wegzulassen.

Christen bereiten sich in der Fastenzeit auf das Osterfest vor und erinnern sich an die Leidensgeschichte von Jesus. Deswegen heißt die Fastenzeit bei den Christen auch Passionszeit. Sie fängt am Aschermittwoch an und dauert 40 Tage. Genau 40 Tage nach Aschermittwoch ist nämlich Karsamstag. Das ist der Samstag vor Ostern. Fasten bedeutet für viele Christen, dass sie kein Fleisch oder Eier essen, keinen Alkohol trinken oder auf schlechte Angewohnheiten verzichten.

Fastenzeit in anderen Religionen

In vielen Religionen gibt es eine solche Fastenzeit. Wann sie anfängt und wie lange sie dauert, ist unterschiedlich. Im Islam wird zum Beispiel einen Monat lang gefastet. Dieser Monat heißt Ramadan. Das bedeutet, dass die gläubigen Muslime tagsüber nichts essen und trinken. Das ist sehr anstrengend für den Körper, deswegen müssen Kinder nicht mitmachen.

Als Kind musst Du nicht fasten, egal welche deine Religion ist. Wenn Du mitmachen möchtest, denke daran: Dein Körper muss wachsen und dafür braucht er gesundes Essen. Trink doch zum Beispiel zum Essen Wasser anstatt Cola oder Saft. Oder beiß‘ in ein Stück Obst anstatt Schokolade. Fastenzeit bedeutet auch, über das Leben und schlechte Gewohnheiten nachzudenken. Du kannst Dir zum Beispiel auch das Ziel setzen, 40 Tage lang keine oder weniger Zeit vor dem Fernseher, Computer oder Handy zu verbringen und stattdessen mehr zu lesen und Freunde zu treffen.