Ideen gegen Corona-Langeweile – einfach und kreativ

„Mir ist langweilig!“ – diese sieben Ideen sorgen für Beschäftigung und gute Laune.

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Teenager sitzt zu Hause am Schreibtisch und lächelt in die Kamera

Auf den Spielplatz gehen, mit Freundinnen und Freunden verabreden oder sich auf dem Sportplatz austoben – all das muss wegen des Corona-Virus leider noch ein Weilchen ausfallen. Möglichst zu Hause bleiben lautet stattdessen das Motto, um dich und andere zu schützen und die Ausbreitung des Virus einzuschränken. Da kann einem schon einmal die Decke auf den Kopf fallen, aber mit diesen Tipps gegen Langeweile bringst du wieder Schwung in deinen Tag.

Auf Gedankenreise: Fotoalbum basteln

Größere Ausflüge oder gar Urlaube müssen im Moment leider ausfallen, aber bestimmt habt ihr zu Hause noch einige Bilder von vergangenen Unternehmungen parat. Setze dich mit deiner Familie zusammen und schaut euch gemeinsam die Bilder an, so könnt ihr in Gedanken wieder in die Zeit eintauchen, gemeinsam lachen und den Spaß noch einmal erleben.

Die Bilder sind nur auf der Kamera oder liegen lose in einer Schachtel herum? Dann druckt sie auf Fotopapier aus oder sammelt sie, und klebt sie in ein Fotoalbum ein. Dann schnappt euch ein paar Buntstifte und jeder kann einzelne Seiten nach Lust und Laune gestalten.

Kontakt halten in Corona-Zeiten

Auch wenn du deine Freundinnen und Freunde gerade nicht im echten Leben treffen kannst, gibt es viele Wege, Kontakt zu halten. Eine tolle Möglichkeit, euch doch zu sehen, bietet ein Video-Chat auf dem Smartphone oder Computer. So könnt ihr euch auch in einer Gruppe verabreden und euch gemeinsam austauschen. Tipp: Auch Geburtstagspartys lassen sich auf diesem Weg veranstalten, um das Geburtstagskind digital zu beglückwünschen.

Sprachbildung trotz Corona: Digitales Feriencamp „Fit für die Zukunft“

Natürlich darf neben all dem Spaß auch das Lernen in dieser Zeit nicht zu kurz kommen.  Ab Montag werden die Schulen in Hessen wieder schrittweise geöffnet. Das heißt, dass je nach Altersstufe, der Unterricht für manche weiterhin zu Hause stattfindet. Doch nicht alle Schülerinnen und Schüler bekommen dort die gleiche Unterstützung bei ihren Schulaufgaben. Das kann zum Beispiel daran liegen, dass in einigen Familien eine andere Muttersprache als Deutsch gesprochen wird und somit auch die Eltern Schwierigkeiten haben, die Aufgaben zu verstehen.

Darum hat unser Kultusministerium gemeinsam mit weiteren Partnern das digitale Ferienprogaramm „Fit für die Zukunft – Deutsch als Bildungssprache“ ins Leben gerufen. In den gerade vergangenen Osterferien haben daran 32 Schülerinnen und Schüler aus elf verschiedenen Frankfurter Schulen teilgenommen. Alle diese 14- bis 18-Jährigen stehen kurz vor ihrem Haupt- oder Realschulabschluss.

Über einen digitalen Gruppen-Chat per Smartphone oder Laptop erhielten die Jugendlichen täglich Aufgaben, die sie am heimischen Schreibtisch lösten. Wer dabei Unterstützung benötigte, konnte per Video-Chat jederzeit einen persönlichen Scout um Hilfe bitten. Scout ist Englisch und bedeutet Pfadfinderoder Pfadfinderin. In diesem Fall ist es eine Person, die gerne hilft, bei Problemen einen Weg zur Lösung zu finden.  Ein wichtiger Schwerpunkt des Feriencamps war es vor allem, die Jugendlichen durch Übungen in Deutsch zu trainieren. Der Schulunterricht findet auf Deutsch statt, deshalb wird Deutsch „Bildungssprache“ genannt. Es ist die Sprache, in der die Schulbildung stattfindet. Darum gilt: Umso fitter Schülerinnen und Schüler in der deutschen Sprache sind, desto leichter wird es ihnen fallen, ihren Abschluss zu bestehen.

Unser Kultusminister hat das so auf den Punkt gebracht: „Nur wer seine Lehrer und Mitschüler versteht, kann dem Unterricht auch folgen.“ Er hat betont, wie wichtig das für jeden Tag an den Schulen ist. Und wie auch das Ferienprogramm dabei hilft: „Je früher wir also mit der Förderung unserer Bildungssprache beginnen, desto größer sind auch die Chancen unserer Kinder, ihre Talente im Bildungssystem optimal entfalten zu können. Das Sprachfördercamp ‚Fit für die Zukunft‘ in den Osterferien trägt besonders dazu bei.“  

Gute Laune tanken an der Sonne

Aber wieder zurück zum Freizeitspaß. Der Frühling ist da und die Sonne blitzt endlich wieder deutlich öfter hervor. Bestimmt hast du selbst schon oft gemerkt, dass Sonne ein wunderbares Mittel gegen schlechte Laune ist. Also nichts wie raus auf den Balkon, den Garten oder die Terrasse und fange ein paar warme Sonnenstrahlen ein.

Ihr habt keinen Balkon oder Terrasse? Kein Problem, mit deinen Eltern und Geschwistern kannst du auch draußen ein wenig spazieren gehen, um Sonne zu tanken. Am besten dort, wo wenige Menschen unterwegs sind. Wichtig ist nur, dass ihr euch an die Regeln haltet und Abstand zu anderen Menschen haltet. Zurück zu Hause Händewaschen nicht vergessen.

Ab die Post: Briefe schreiben wie früher

Eine schnell getippte Chat-Nachricht versenden, das können alle. Warum die freie Zeit nicht einmal nutzen, um einen richtigen Brief oder eine bunte Ansichtskarte zu schreiben. Zum Beispiel an deine Oma und deinen Opa, die du zurzeit leider nicht besuchen kannst. Das Tolle daran ist, dass du im Briefumschlag sogar ein selbst gemaltes Bild dazulegen kannst. Wer auch immer den Briefkasten öffnet und deine Post erhält, wird sich sicher sehr über deine netten Worte freuen.

In Bewegung  bleiben

Verwandele dein Kinderzimmer in eine Turnhalle und mache ein wenig Sport, um dich auszupowern. Bewegung ist wichtig für unsere Gesundheit, im Moment aber leider nur eingeschränkt möglich. Umso wichtiger, dass du und deine Familie euch darum kümmert, fit zu bleiben.

Auf Video Plattformen gibt es jede Menge Videos mit launigen Anleitungen für Sportarten, die man zu Hause nachmachen kann. Bestimmt ist hier auch für dich etwas Passendes dabei. Oder aber du machst dir eine Playlist mit deiner Lieblingsmusik an und tanzt eine Runde, das macht nicht nur Spaß, sondern bringt auch den Kreislauf in Schwung.

Das große Ausmisten

Die Zeit zu Hause lässt sich auch wunderbar nutzen, um etwas auszumisten. Bestimmt findest du in deinem Kleiderschrank, auf deinem Schreibtisch oder in deiner Spielkiste jede Menge Dinge, die du längst nicht mehr nutzt. Alte Spielsachen können an verschiedene Einrichtungen gespendet werden. Und bestimmt gibt es in eurer Nähe einen Kleidercontainer, über den deine gebrauchte Kleidung einen neuen Träger finden kann. So sorgst du nicht nur für Ordnung, sondern tust sogar noch etwas für den guten Zweck.

Küchenspaß und Wohnzimmerpicknick

Um Weihnachten herum ist meist nur wenig Zeit, zum Plätzchen backen. Wieso also nicht jetzt? Es müssen ja keine Weihnachtsplätchzen sein, einfach den Teig ausrollen und der Kreativität freien Lauf lassen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Blumen - oder Hasenform? Aber auch Obst und Gemüse schnippeln kann jede Menge Spaß machen. Du kannst mit deiner Familie eine bunte Auswahl zusammenstellen und ein Picknick im Wohnzimmer veranstalten. Das Gute dabei ist: Wenn euch noch etwas fehlt, ist der Weg zur Küche nicht weit.

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