Baustein-Bots mit Bildungsauftrag

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Junge Hände setzen einen Roboter aus Lego zusammen

Du kennst sie sicher: Die kleinen bunten Steine, die sich beliebig zusammenstecken lassen. Mit denen du große und kleine Kunstwerke, Gebilde oder was dir eben einfällt, bauen kannst. Die aber auch großes Chaos im Zimmer verursachen und verdammt wehtun, wenn man drauftritt. Diese bestimmten bunten Bauklötze gibt es schon seit über 80 Jahren und mittlerweile in allen erdenklichen Formen, Farben und Ausführungen.

MINT-Kenntnisse ausbauen

Mittlerweile kann man mit den kleinen Plastiksteinen aber noch viel mehr anstellen. Zum Beispiel Schülerinnen und Schüler darin unterstützen, ihre Kenntnisse im MINT-Bereich auszubauen. Und zwar mit einem Projekt, bei dem Bots aus den Bausteinen zusammengebastelt werden. MINT bezeichnet übrigens Schulfächer aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Packt man die bekannten kleinen Bauklötze in ein Robotik-Bildungsprogramm für eben diesen Bereich erhält man, tada: Die „FIRST LEGO League Challenge“ – im Klassenzimmer.

Ziel des Angebots ist es, Schülerinnen und Schülern die MINT-Themen interdisziplinär, also fächerübergreifend, zu vermitteln. So entsteht die Möglichkeit, Fachkompetenzen – im wahrsten Sinne des Wortes – aufzubauen. Und das alles, während spielerisch ein super Roboter gestaltet, gebaut und sogar programmiert werden kann. Denn hinter Robotik, das hast du bestimmt schon rauslesen können, steht die Bedeutung „Robotertechnik“.

Entdeckergeist wecken

Die Idee fand übrigens auch das Kultusministerium toll. Kurzerhand sind 140 Schulteams landesweit mit den Baukästen und Lernmaterial ausgestattet worden. Kultusminister Lorz sagte dazu: „Man kann gar nicht früh genug damit beginnen, junge Menschen für Technik zu begeistern.“ Deshalb findet er das Projekt so gut gelungen: „Mit der Teilnahme wecken unsere Schulen den Entdeckergeist ihrer Schülerinnen und Schüler und bringen ihnen technisches Wissen spielerisch näher.“

Alles in allem also eine ziemlich coole Sache. Lehrkräfte können das Programm in ihren Unterricht integrieren oder als Projekt anbieten. Nach Abschluss erhalten alle sogar Medaillen. Und das Beste daran: Die Schulen können die Sets nach der Projektphase behalten und auch anderen Klassen zur Verfügung stellen.

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