Karl Ferdinand Braun

* 6. Juni 1850 – † 20. April 1918

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Schüler vor einer Tafel

Was ist Dein Lieblingsfach in der Schule? Physik vielleicht? Vermutlich war Physik das Lieblingsfach von Karl Ferdinand Braun. Schon während seiner Schulzeit schrieb er gerne Aufsätze, die mit Physik und Chemie zu tun hatten. Klingt so, als wäre er ein ziemlich fleißiger Schüler gewesen, oder? Zum Glück, denn später erfand Karl Ferdinand Braun Dinge, die auch heute noch wichtig für uns sind.

1897 entwickelte er die "Braunsche Röhre". Die steckte in jedem Fernseher und Computermonitor, bevor es Flachbildschirme gab. Oft wird sie auch Bildröhre genannt.

Ein Jahr später beschäftigte er sich mit der drahtlosen Telegrafie. Er wollte herausfinden, wie man mit jemanden, der weit weg ist, sprechen kann, ohne ein Kabel wie beim Telefon zu benutzen.

Karl Ferdinand Braun schaffte es tatsächlich, eine Funkverbindung herzustellen. Zuerst an Land, von Straßburg in den 30 Kilometer entfernten Ort Mutzingen. Kurz darauf gelang es ihm sogar, von Cuxhaven an der Nordsee zu der 62 Kilometer entfernten Insel Helgoland zu funken. Das war zu der Zeit eine echte Sensation.

Allerdings war Karl Ferdinand Braun nicht der Einzige, der sich mit der drahtlosen Telegrafie beschäftigte. Auch der Italiener Guglielmo Marconi forschte darüber. Gemeinsam bekamen sie für ihre Entdeckung im Jahr 1909 den Nobelpreis für Physik. Karl Ferdinand Braun starb 1918 in New York.